Hallo!
Nachdem ich leider die Wortliste vom letzten Monat nicht mehr gefunden habe, lege ich nun einfach gleich mit der Liste aus diesem Monat nach. Da die Liste sonst auch zu lang werden wuerde, ab jetzt nur noch die tatsaechlich neuen Worter, ohne jegliche Reihenfolge:
Pferd, sitzen, Hallo Oma/Opa, Lena, Lisa, Timm, Micha, Nane (Banane), Brown Bear, auf/open, I am done/fertig, Claudia, Booboo (=englische Wort fuer Wehwehchen, Aua), Jacke/coat, Hose/pants, Shirt, Thank you, Nackt (=Gute Nacht)/Nite-nite, hat/Hut, Helm, Bauer, Kuecken, Zeug (=Flugzeug), Help, Slow, tow truck, teacher, boy, bike, rock, money, sky, flower, nass, cold/kalt, water, hot/heiss, fast, aputt (=kaputt), Kette, Hand, beer, Keller, Hause (=nach Hause), anziehen, baden.
Also wieder eine ganz schoen grosse Menge neuer Woerter. Bin mal gespannt, wann es die ersten zweiwoertigen Saetze gibt.
Nachdem Noah ja im Mai noch mit dem Kindergarten begonnen hatte und wir uns zu Hause ein Loch in den Bauch gelangweilt hatten, habe ich in der letzten Maiwoche dann doch begonnen, mich zu beworben. Ich wollte es ja langsam angehen lassen, da wir in letzter Zeit soviel Stress hatten und eben auch Noah genug Zeit geben wollten, sich an die neue Situation zu gewoehnen. Ich habe insgesamt 10 Bewerbungen geschrieben und wie schon im letzten Monat erwaehnt, zunaechst eine Einladung zu einem Bewerbungsgespraech als Marketing- und Vertriebsassistentin bekommen. Dort war ich dann auch und es hat mir schon alles seeehr zugesagt. Waere nur 15 Minuten weg von zu Hause, Arbeitszeiten auch ideal…aber in Anbetracht der Tatsache, dass ich ja aus der Hotellerie bin, sind schon normale, geregelte Arbeitszeiten fuer mich der Wahnsinn. Zusaetzlich konnte man noch anziehen, was man wollte, da war ich dann vollends im Glueck…nur nach dem Gespraech kam dann erstmal nichts.
Ein paar Tage spaeter dann aber der Anruf einer anderen Firma, die mich auch eingeladen hatte, bei der ich mich als Office Manager beworben hatte. Da sich von der ersten Firma bislang keiner gemeldet hatte, dachte ich, dass das Gespraech wohl furchtbar gewesen sein musste, sonst haette sich wohl jemand gemeldet und habe mich dann also extrem auf das zweite Gespraech vorbereitet. Ich habe so in etwa 45 Bewerbungsfragen durchgearbeitet, gemacht, getan, gelesen, alles, was man sich so vorstellen kann. Morgens um 10 Uhr war das Gespraech und es hat mir auch hier wieder auf Anhieb gefallen. Bauoekologische Firma, einstoeckiges, langes Gebaeude, ueberall Fenster, Massivholzmoebel, offen und freundlich. Das Gespraech war dann…unbeschreiblich. Mir wurde keine einzige Frage gestellt, sondern wir haben uns einfach nur unterhalten und eigentlich wurde mehr mit mitgeteilt, warum ich so gut zu ihnen passen wuerde. Fast so, als wuerden sie sich bei mir bewerben.
Kaum war ich zu Hause, kam der Anruf der ersten Firma, dass sie mich zu einem zweiten Gespraech einladen wollen, in der folgenden Woche Donnerstag. Habe ich natuerlich zugesagt. Dienstags kam dann der Anruf von Firma 2, dass sie wollen, dass ich zwei Tage diese Woche noch mal zum Probearbeiten komme. Da ja schon Dienstag war, blieb also nur noch Mittwoch/Donnerstag und Donnerstag/Freitag…nur, dass ich eben Donnerstag ein weiteres Gespraech bei Firma 1 hatte. Dilemma. Zumal ich gerade im Schlafzimmer meiner Eltern stand und dort am streichen war. Nun wollte ich mir natuerlich beide Moeglichkeiten nicht entgehen lassen, also musste ein Ausweg gefunden werden. Da mein Opa gerade im Krankenhaus lag, habe ich ihn dann als Ausrede benutzt und bei Firma 2 gesagt, dass eben mein Opa ins Krankenhaus gekommen ist und da meine Mutter in Indien ist (stimmte beides!), ich eben zu ihm fahren muesste (stimmte nicht, denn mit Noah im Krankenhaus waere ein Albtraum gewesen) und ob ich nicht vielleicht morgen schon kommen koennte. Das waere dann Mittwoch gewesen, so dass ich dann Do/Fr zu Firma 2 haette koennen. Da war sie aber auf Geschaeftsreise, daher endeten wir dann so, dass wir uns noch am gleichen Tag treffen wollten. Somit hiess es dann schnell unter die Dusche, Streichfarbe aus den Haaren und von den Fingern kratzen und schon los zum Gespraech. Diesmal war auch ihr Mann dabei, ein Gesellschafter der Firma. Der hat wohl schon in mehrern Firmen als Recruiter gearbeitet und hat mich so richtig in die Mangel genommen. So ziemlich jede fiese Frage, die es gibt, hat er gefragt und wenn man dann geantwortet hat, immer noch weiter gefragt und weitergebohrt. Trotzdem hatte ich das Gefuehl, dass es ganz gut gelaufen war. Sie sagten dann, es gaebe noch zwei anderen Kandidatinnen und dass sie sich spaetestens Freitag melden wollten, da sie die Woche drauf im Urlaub waeren. Ganz kurz hatten wir auch ueber das Gehalt gesprochen und das war dann ein negativer Punkt fuer mich gewesen. Zwar hatte ich mit meiner Gehaltsvorstellung 10.000 Euro ueber den anderen Kandidatinnen gelegen und war trotzdem eingeladen worden, aber im Endeffekt haette ich dann Zusatzprojekte etc machen muessen, um dieses Gehalt zu bekommen. Schoen, dass es moegllich gewesen waere, aber dafuer dann so viel mehr zu arbeiten, so hatte ich mir das naetuerlich nicht vorgestellt. Wie das genau abgelaufen waere, hatten wir zu dem Zeitpunkt aber auch noch nicht geklaert, ich bin nur einfach davon ausgegangen, dass es einfach Mehrarbeit bedeutet haette. Am Tag drauf war ich dann bei Firma 2, ebenso am Freitag. Dazu muss ich noch sagen, dass wir im Bewerbungsgespraech dann eigentlich eine Stelle fuer mich erfunden hatten, da ich wohl von meinem Lebenslauf in mehreren Bereichen Erfahrung hatte, die dort gebraucht wurde. So sollte ich dort also halbtags Buchhaltung machen, zusaemmen mit einer Vollzeitkraft, fuer den Office Service verantwortlich sein (2 Halbtagskraefte) und die Seminarentwicklung und -organisation (Firma hat ein eigenes Schulungsgebaeude) uebernehmen. Donnerstag morgen hatte mich die Dame aus der Buchhaltung rumgefuehrt und mir hat weiterhin alles sehr gut gefallen. Der Geschaeftsfuehrer, mit dem ich auch mein Gespraech hatte, war aber auf Geschaeftsreise, daher war ich nur bis 11.30 Uhr und wurde dann schon wieder heim geschickt. Freitags morgens sollte ich auch erst um 10 Uhr kommen und auch nur fuer ein Abschlussgespraech, in dem die letzten Details geklaert werden sollten. Dort wurde mir dann auch gleich der Job angeboten, lockere 600 Euro Bruttoeinstiegsehalt ueber dem Angebot der Firma 1, mit Steigerung nach drei Monaten, sowie einer weiteren Steigerung nach dem Ende der Probezeit und direkt ein unbefristeter Vertrag (Hallo Kinderplanung!).
Ich habe sofort zu gesagt und war suuuper gluecklich. Gleich am Montag drauf, am 20.06. ging es dann los. Von Firma 1 hatte ich an dem Freitag erstmal nichts mehr gehoert und dann wusste ich ja, dass sie dann die darauffolgende Woche im Urlaub war. Eine Woche spaeter, also zu diesem Zeitpunkt hatte ich bei Firma 2 schon lange unterschrieben und auch schon mehr als eine Woche gearbeitet, kam dann von Firma 1 die Zusage, die ich dann natuerlich abgelehnt hatte. Zuerst wollte ich ihr ja gleich schreiben und meine Bewerbung bei ihr zurueckziehen, aber dann hat es mich einfach zu sehr interessiert, ob sie mich genommen haette oder nicht. Irgendwo zwischendrin war noch ein Gespraech bei einer dritten Firma angefragt gewesen, dass aber erst Ende Juni gewesen waere, da habe ich dann natuerlich abgesagt, da ich da ja schon einen Arbeitsvertrag hatte.
Nun bin ich also gluecklich und zufrieden bei Firma 2, es macht unheimlich viel Spass, wenn es auch gerade etwas langweilig ist, da Sommerferien sind und einfach kaum was los ist. Ich arbeite 8-17 Uhr mit einer einstuendigen Mittagspause.
Corey hatte in der Zwischenzeit auch einen Job gefunden, bei der Army als Civilian, wie auch letztes Mal, als er in Deutschland gelebt hat. Es handelt sich um einen befristeten Job, aber er wollte schon mal einen annehmen, da er ja nur 3 Monate Zeit hat einen Job bei der Army zu finden, bevor er entweder a) ausreisen muss oder b) sich in Deutschland um eine Aufenthaltsgenehmigung gewerben muss und damit dann nie mehr fuer die Army arbeiten koennte. Er arbeitet 6-12 Uhr und ist dann rechtzeitig genug daheim, um Noah um 14 Uhr aus der KiTa zu holen. Passt also zeitlich alles wunderbar. Der Job geht allerdings nur bis Ende August und bis dahin sucht er natuerlich nach einem anderen Halbtagsjob.
So, nun aber zum eigentlich Thema dieses Blogs: Noah. Dem geht es hier in Deutschland richtig gut. Mit Ausnahme einer kurzen, erneuten Klammerphase, in der er des oefteren mal nichts von Oma und Opa wissen will, geniesst er sein Leben und die Aufmerksamkeit, die er bekommt, in vollen Zuegen. Er spricht unheimlich viel und lernt wahnsinnig schnell neue Woerter. Die Liste oben ist sicherlich nicht ganz vollstaendig, aber jedes Familienmitglied wurde befragt und musste an der Liste mitarbeiten.
Im Kindergarten scheint es ihm auch weiterhin sehr gut zu gefallen. Morgens bringt ihn nun seine Oma hin, da wir zu der Zeit ja schon arbeiten bzw auf dem Weg zur Arbeit sind. Das Wetter ist zwischendrin auch mal so angenehm warm, dass wir es auch mal ins Schwimmbad geschafft haben, am Wochende drauf, als wir Joey (Freundin aus AuPair Zeiten) & Rohan in Freiburg besucht haben, war es schon wieder nicht mehr so schoen, daher auch die Jacke auf den Bildern unten. Einige Besuche auf dem Spielplatz und im Tierpark duerfen auch nicht unerwaehnt bleiben. Auf einen Kindersachenflohmarkt haben es meine Mama und ich auch noch geschafft, auf dem wir Noah ein paar Sachen ergattern konnten, wie zB eine Holzeisenbahn, auf die man Holzkloetze stecken kann, ein Laufrad fuer wahnsinnig 4 Euro, ein Badewannenspielzeug, dass sich mit Saugnaepfen an der Wanne befestigen laesst und noch ein, zwei andere kleine Sachen. Ansonsten ist der Juni natuerlich wie immer schon sooo lange her, dass ich mich an Details und Kleinigkeiten garnicht mehr genau erinnern kann.
Sorry. Daher verabschiede ich mich nun auch mit der Bilderuebersicht des Monats Juni von euch!
Viele Gruesse, Julia











